Heute war bei uns im Center offizieller Schulstart für das Schuljahr 2011. Die High-School-Students durften bereits eine Woche früher zurück auf die Schulbank. Da eine Handvoll SchülerInnen, nach dem erfolgreichen Abschluss des sechsten Schuljahres im vergangenen Jahr, nun vom IKP-Center in die public High-School wechseln konnte, haben wir uns erlaubt, wieder eine Handvoll (oder auch zwei) bedürftiger Kinder in unserem Center aufzunehmen. Nach vierjähriger Tätigkeit halten uns also heute täglich bereits 165 Kinder und Jugendliche auf Trab; 149 von ihnen in unserem eigenen Bildungscenter und 45 der 165 in unserer Pflegefamilie im „Shelter-Home“. Sie alle haben grosse, armutsbedingte Probleme, kommen aus zerbrochenen und zerrütteten Familien, erlebten den Tod der Eltern, häusliche Gewalt, Vernachlässigung, Krankheit, Missbrauch, Kriminalität und erhielten Ihre Geschichten sind oft ähnlich, trotzdem aber individuell verschieden. Der grössere Teil der Kids ist aber auch dieses Jahr wieder hochmotiviert, und die Entwicklung einiger Kinder und Jugendlicher ist geradezu bemerkenswert. Der Schulstart war wie immer turbulent, verlief jedoch ohne weitere Schwierigkeiten.
Über uns
In einer Welt voller Elend und Ungerechtigkeit soll eine Gemeinschaft entstehen, in der von der Gesellschaft längst fallengelassene Menschen Hoffnung und neuen Lebenssinn finden und in Harmonie zusammenleben können. Verstossene und verwaiste Kinder sollen in der Pflegefamilie Liebe, Fürsorge und Geborgenheit erfahren, eine Schule besuchen und sich ihren Fähigkeiten entsprechend entwickeln können. Suchtkranke, missbrauchte und misshandelte Kinder sollen erfolgreich rehabilitiert und wieder in die Gesellschaft eingegliedert werden.
Island Kids Philippines setzt sich seit 2007 nachhaltig und mit Nächstenliebe für diese Vision sowie für schwerkranke Menschen aus ärmsten Verhältnissen ein. Als Initiant des Hilfswerkes will ich interessierten Menschen Einblick in unsere tägliche Arbeit und die damit verbundenen Probleme, Schicksalsschläge, Erfolge und Glücksmomente geben - ich will Sie an unserer Geschichte teilhaben lassen.

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